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DAS TAFELHOLZ: DIE BESONDERHEIT
DIESER SLAWONISCHENEICHE

In der Edition Bodewo 7 vereinen sich zwei einzigartige Besonderheiten: Anmutung und Herkunft. Die weltbekannte slawonische Eiche ist geprägt durch ihr Wuchs-Terrain: äußerst nährstoffreiche Feuchtgebiete, die sich vom Nordwesten Kroatiens auf beiden Seiten des Flusses Drau bis über die östlichen Grenzen nach Serbien erstrecken. Die Bewirtschaftung der Eichenwälder erfolgt bis heute nach einer alten traditionellen Methode, die früher wie heute die absolute Nachhaltigkeit dieser Forstwirtschaft gewährleistet. Verbrieft durch Gesetze, die noch aus der Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie stammen.

In dieser Tradition werden die Waldflächen bis heute in so genannte "Tafeln" aufgeteilt und jede einzeln nach ihrem Wuchsstand bewirtschaftet. Jede Tafel wird in einem 130-Jahre-Zyklus bearbeitet. Der Zyklus beginnt mit der Anpflanzung. Für die ersten 30 Jahre ist lediglich ein regelmäßiges Säubern der Fläche vorgesehen. Alle 10 Jahre erfolgt dann ein kontrollierter Abbau, bei welchem streng auf ein Ausdünnen zu dicht bewachsener Flächen geachtet wird. Durch diese Art der Kontrolle bleiben nach 130 Jahren ausschließlich ausgewählte Bestände mit hervorragender, typischer und gleichbleibender Holzqualität bestehen. Diese ausgewachsenen Eichenbäume werden erst gefällt, wenn die Jungbäume auf der gleichen Tafel wieder fest verwurzelt sind. Damit wird der neue Zyklus nahtlos weitergeführt.